Ein schadstoffärmerer (low tox) Alltag muss nicht unbedingt aufwändig oder teuer sein, sondern im Gegenteil. Mit ein paar kleinen Veränderungen tust du etwas für deine Gesundheit, für die Umwelt und gleichzeitig auch für deinen Geldbeutel. Du musst natürlich nicht direkt alles auf einmal austauschen, sondern kannst dies z.B. machen wenn etwas kaputt oder aufgebraucht ist. Bei manchen Produkten kann ein Austausch aber auch direkt sinnvoll sein, damit du nicht z.B. Mikroplastik in deinem Essen hast.

Instagram Karussel 2
Leitungswasser aus einer Glaskaraffe spart Geld und reduziert Plastik.

1. Wasser aus Plastikflaschen → Leitungswasser in einer Glaskaraffe

Leitungswasser ist in Deutschland sehr gut geprüft, alternativ kannst du dir auch einen Wasserfilter holen, die verbessern auch manchmal noch den Geschmack. So kannst du auf ganz viele Plastikflaschen verzichten. Falls für dich Leitungswasser nicht in Frage kommst, würde ich zumindest zu Glasflaschen greifen.

Holzkochlöffel in einer modernen Küche als langlebige Alternative zu Plastikbesteck.
Holzkochlöffel sind langlebig und eine zeitlose Alternative zu Plastik.

2. Plastik-Kochlöffel → Kochlöffel aus Holz

Das ist eins der Produkte, die ich sofort austauschen würden, falls du noch Kochlöffel o.ä. aus Plastik hast. Plastik-Kochgeschirr kann bei Benutzung Mikroplastik abgeben, was du nicht Essen willst 😉 Zudem hält ein Kochlöffel aus Holz ewig und benötigt ab und zu etwas Öl, dann sieht er wieder aus wie neu. Ganz nebenbei schont er auch deine Pfannen und Töpfe, also superpraktisch.

Glasbehälter mit Lebensmitteln ordentlich im Kühlschrank aufbewahrt.
Glasbehälter schaffen Ordnung und ersetzen viele Plastikdosen.

3. Plastikdosen → Glasbehälter

Glasbehälter sind einfach super vielfältig, man kann das Essen dort super drin aufbewahren, wieder aufwärmen, einfrieren oder z.B. Vakuumieren. Besonders praktisch finde ich, dass es sehr lange hält, selbst Tomatensoße keine Spuren hinterlässt (Plastik verfärbt sich ja gerne mal rötlich) und es auch nicht verkratzt o.ä. Für unterwegs können Glasbehälter manchmal etwas schwer sein, da bieten sich Edelstahlbehälter als Alternative gut an.

Natürliche Haushaltsreiniger wie Zitronensäure und Natron auf einer Küchenarbeitsplatte.
Mit wenigen natürlichen Reinigern lässt sich fast der gesamte Haushalt reinigen.

4. Viele Spezialreiniger → Wenige natürliche Reiniger

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich hatte definitiv mal eine Phase wo ich diverse unterschiedliche Reiniger geholt habe. Der Markt ist unendlich groß und selbst für die ausgefallensten Anwendungsfälle gibt es (gefühlt) einen Spezialreiniger. Mittlerweile habe ich einen natürliche Allzweckreiniger, Isopropanol, Natron und Zitronensäure. Damit kriege ich alles sauber und verzichte dabei auf eine Menge Chemie (irgendwie atmet man die Reiniger ja ein…) und gleichzeitig spart man damit so viel Geld.

Rolle ungebleichtes Toilettenpapier im Badezimmer als nachhaltige Alternative.
Eine einfache Alternative für einen bewussteren Alltag.

5. Gebleichtes Toilettenpapier → Ungebleichtes Toilettenpapier

Ungebleichtes Klopapier hat direkt mehrere Vorteile: es schont die Umwelt, da Bleichprozesse und auch weniger Chemikalien benötigt werden, gleichzeitig gelangen auch weniger Chemikalien in den Intimbereich (da will man die auch erst recht nicht haben…). Und nebenbei: Oft ist es auch am günstigsten. Am Anfang etwas ungewohnt, aber man gewöhnt sich schnell dran.

 

Nutzt ihr bereits etwas davon? Wenn ja, was :)?

Bis zum nächsten Mal,

Marie ♡